Elektrotechnik


Die Anfänge der Elektrotechnik reichen weit ins 17. Jahrhundert zurück. 1663 erfand Otto von Guericke eine Schwefelkugel mit einer Drehachse, die Elektrizität durch Reibung mit der Hand erzeugte, die sogenannte Elektrisiermaschine.

Eine der bekanntesten Techniken ist sicherlich die Antriebstechnik, sie setzt elektrische Energie mittels elektrischer Maschinen z.B. Elektromotoren in mechanische Energie um. Vereinfacht gesagt wandelt der Elektromotor Strom in eine Drehbewegung. Jedoch muss bei Elektromotoren in Gleichstrommotoren und in Wechsel- und Drehstrommotoren unterschieden werden.

Der Gleichstrommotor benötigt für die Übertragung des elektrischen Stroms Kohlebürsten und sind somit bedingt Wartungsbedürftig.

Das ist der größte unterschied zu Wechsel- und Drehstrommotoren da diese auf Kommutatoren (Kohlebürsten) verzichten können, die Drehbewegung wird einzig und allein durch das abstoßen 2er umgekehrt gepolten Magnetfelder hervorgerufen.

Nicht außer Acht zu lassen ist die Energietechnik, die sich mit der Erzeugung, Übertragung und Umformung der elektrischen Energie. Zum größten Aspekt dieser Kategorie zählt sicherlich die Hochspannungstechnik um eine Verlustarme Energieübertragung zu Gewährleisten. Zur Hochspannung zählen Stromspannungen von 1.000 – 1.150.000 Volt (1.000 Volt = 1 KiloVolt). Zum Vergleich kann ein Blitz eines Unwetters bis zu 10 Mio. Volt betragen.

Die späteste Entdeckung in der Physik war sicherlich die Nachrichtentechnik und begann mit der Erfindung der Radioröhre im Jahr 1905. Die Nachrichtentechnik, später auch Informations- und Kommunikationstechnologie genannt befasst als Teilgebiet der umfassenden Elektrotechnik mit der Aufnahme, Übertragung, Verarbeitung und Speicherung von Informationen bzw. Nachrichten. Diese Technik umfasst ein sehr großes Spektrum unter anderem Antennentechnik, Funktechnik, Modulation oder auch Schaltungs- u. Telekommunikationstechnik.

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