Bachblütentherapie – Ernsthafte Alternativmedizin?


Den Gang zum Arzt können Bachblüten nie ersetzen, denn sie sind keine Medizin im herkömmlichen Sinne, sondern kümmern sich um die Seele der Patienten. Das bedeutet, dass mit der Bachblütentherapie keine körperlichen Symptome behandelt werden.

Bachblüten wirken immer nur unterstützend, deshalb ist es ratsam, bei Erkrankungen einen Arzt aufzusuchen und nicht nur auf die Heilkraft der Blüten zu vertrauen. Dies gilt besonders bei Krankheiten wie Krebs oder Depressionen, hier ist das Aufsuchen eines Facharztes unvermeidbar. Auch schwere organische Erkrankungen lassen sich durch eine Bachblütentherapie nicht lindern oder heilen.

Bachblüten sind frei von Giftstoffen und zeigen keine Nebenwirkungen. Daher sind sie mit anderen Medikamenten problemlos kombinierbar. Eine Konsultation des Hausarztes sollte aber dennoch stattfinden.

Da es in Deutschland bisher keine Wissenschaftlichen Untersuchungen über die Wirkung der Bachblütentherapie gibt, sind Bachblüten nicht als Arzneimittel anerkannt. Demzufolge übernehmen die meisten Krankenkassen die Kosten für solch eine Therapie nicht.

Die Wirkung der Bachblütentherapie konnte bisher auch noch nicht nachgewiesen werden, deshalb gibt es sehr viele Zweifler. Studien konnten nicht eindeutig Beweise für eine Wirkung erbringen. Die Anhänger der Alternativmedizin jedoch schwören auf Bachblüten.

Die Wirkung einer Bachblütentherapie ist sehr davon abhängig, wie sehr der Patient ihr vertraut.

Deshalb gilt, bevor eine Therapie begonnen wird, sollte geprüft werden, ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Auch ist es sehr ratsam, mit dem behandelnden Arzt darüber zu reden. Aber letztendlich muss sich der Patient bewusst sein, dass die Bachblütentherapie nur unterstützen kann, niemals aber eine Krankheit ohne weitere Hilfe Heilen wird.


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